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09.10.2020

Digital Jetzt macht Digitalisierungsprojekte für KMU bezahlbar

Gerade jetzt sind kluge Entscheidungen wichtig, wenn es um die digitale Zukunft eines mittelständischen Betriebs geht. Der Bund stärkt die Innovationsfähigkeit von KMUs (kleine und mittlere Unternehmen) aus allen Branchen mit 3 bis 499 Beschäftigten. Die Initiative „Digital Jetzt“ macht den Mittelstand fit für neue digitale Herausforderungen.

Der Staat fördert KMU mit dem Förderprogramm Digital Jetzt
Quelle: Digital Jetzt Förderportal

„Digital Jetzt – Investitionsförderung für KMU“ – so der Name eines Zuschussprogramms, das wohl für jeden Mittelständler äußerst interessant ist. Die Initiative des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie richtet sich gezielt an kleine und mittlere Unternehmen. Wer den Richtlinien entspricht, kann damit bis zu 50.000 Euro Zuschuss erhalten. Dieses Finanzpolster ermöglicht zukunftsweisende Investitionen in Hard- und Software und die so wichtige Qualifizierung der Mitarbeiter.

Der Bund will damit KMUs ermöglichen, was bislang oft nur großen oder sehr finanzstarken Unternehmen vorbehalten war. Auch der Mittelstand soll von den enormen wirtschaftlichen Vorteilen profitieren, die die Digitalisierung bietet. Denn diese sind wirklich beachtlich, wenn es um KMUs geht. Die Palette der neuen und bislang oft ungenutzten Möglichkeiten ist groß. Sie reicht von optimierten Arbeits- und Produktionsprozessen über innovative Geschäftsmodelle bis hin zu ganz neuen Chancen bei der Gewinnung von Kunden. Auch die Zusammenarbeit mit Lieferanten wird durch die digitale Vernetzung optimiert. Ebenso wichtig angesichts der zunehmenden Internetkriminalität: Die IT-Sicherheit profitiert, wenn der Betrieb über die nötigen Technologien und Kenntnisse verfügt. Vor allem moderne Cloud-Technologien wie beispielsweise die ERP-Lösung lexbizz XRP bieten enorme Möglichkeiten. Damit können KMUs ihre Prozesse standortunabhängig und gleichzeitig sicher beschleunigen, optimieren und mit anderen Lösungen interagieren.

Was wird gefördert?

Die Initiative des Bundes umfasst zwei unterschiedliche Fördermodule. Interessierte Unternehmen können beide oder auch nur ein Modul für sich nutzen. Förderberechtigt sind grundsätzlich KMUs aus allen Branchen inklusive Handwerksbetriebe und freie Berufe.

Modul 1: „Investitionen in digitale Technologien“

Dieses Modul fördert Investitionen in Hard- und Software. Mit diesen Fördermitteln möchte der Bund besonders die interne und externe Vernetzung mittelständischer Unternehmen ankurbeln. Mögliche Werkzeuge dafür sind datengetriebene Geschäftsmodelle, Künstliche Intelligenz, Big Data, Sensorik und 3D-Druck. Die IT-Sicherheit und der Datenschutz fallen ebenfalls in diesen Bereich. Die Förderung gilt auch für verbundene Prozesse und Implementierungen.

Modul 2: „Investition in die Qualifizierung der Mitarbeitenden“

Mit diesen Zuschüssen wird gezielt die Qualifikation der Beschäftigten rund um digitale Technologien gefördert. Hier geht es besonders um das Know-how bei der Erarbeitung und Realisierung von digitalen Strategien sowie bei der IT-Sicherheit und beim Datenschutz. Das Modul umfasst zudem Qualifikationen rund um das digitale Arbeiten und die dafür nötigen Kompetenzen. Schulungs- und Bildungseinrichtungen müssen nach der Akkreditierungs- und Zulassungsverordnung Arbeitsförderung (AZAV) oder nach ISO 9001 zertifiziert sein.

Welche Unternehmen keine Förderung erhalten

Für beide Module gilt: Nicht jedes KMU kann davon profitieren! Bestimmte Betriebe sind grundsätzlich davon ausgeschlossen:

• öffentlich-rechtliche Unternehmen
• Betriebe mit öffentlicher Beteiligung
• Stiftungen
• Religionsgemeinschaften
• Vereine

Ebenfalls nicht förderwürdig sind insolvente oder in wirtschaftlichen Schwierigkeiten steckende Unternehmen.

Für welche Investitionen es keine Förderung gibt

Auch für bestimmte Investitionen sind die Fördermittel durch das Zuschussprogramm dezidiert ausgeschlossen, und zwar für den Ankauf von

• Standard-Hardware (außer diese wird für ein spezielles Digitalisierungsprojekt gebraucht)
• gängige Betriebssysteme
• Standard-Bürosoftware
• Software-Updates ohne grundlegende neue Funktionen
• Computerankauf für eine steigende Zahl von Beschäftigten
• IT-Ausstattungen für Gründer oder für Konzerntöchter

Der letztgenannte Punkt bedeutet nicht, dass Start-ups grundsätzlich vom Förderprogramm ausgeschlossen sind. Sie sind ebenfalls förderwürdig, sobald ein signifikanter Geschäftsbetrieb erkennbar ist und ausreichend Umsätze erwirtschaftet werden. Die Geldmittel des Förderprogramms dürfen allerdings nicht zum Erwerb einer IT-Grundausstattung oder für andere Gründungsinvestitionen verwendet werden.

Wie viel Förderung kann ich erhalten?

„Digital Jetzt“ sieht pro Unternehmen eine Mindestförderung von 17.000 Euro (Modul 1) und 3.000 Euro (Modul 2) vor. Die maximale Förderhöhe pro Unternehmen liegt bei 50.000 Euro. Geht es um Investitionen in Wertschöpfungsketten oder -netzwerke werden bis zu 100.000 Euro gefördert. Das ist dann möglich, wenn mehrere Firmen zusammenarbeiten – z. B. bei der Rohstoff- und Materialzulieferung. Um diese erhöhte Förderung zu erhalten, muss jedes einzelne der kooperierenden Unternehmen jeweils einen eigenen Antrag und Digitalisierungsplan einreichen.

Bitte beachten Sie, dass ein Digitalisierungsvorhaben nie zu hundert Prozent gefördert wird! Die Fördermittel fließen immer anteilig und nach Unternehmensgröße gestaffelt. Wer bis zu 50 Mitarbeiter hat, erhält eine 40-prozentige Förderung seiner Digitalisierungsinvestitionen. Bei bis zu 250 Mitarbeitern sinkt die Quote auf 35 und bei bis zu 499 Beschäftigten auf 30 Prozent.

Achtung: Diese Fördersätze wurden im Zuge der Covid-19 Krise befristet erhöht! Detaillierte Informationen dazu finden Sie im letzten Textabschnitt.

Die gewährten Zuschüsse müssen nicht zurückbezahlt werden. Die Umsetzung des geförderten Digitalisierungsprojekts muss innerhalb von zwölf Monaten erfolgen. Der Zuschuss wird ausbezahlt, sobald der Verwendungsnachweis geprüft wurde.

Mit Bonuspunkten zu mehr Förderung

Wer eine der drei folgenden Voraussetzungen erfüllt, kann sich eine höhere Förderquote sichern.

1. Mehrere Unternehmen kooperieren arbeitsteilig und investieren zur gleichen Zeit in die Digitalisierung. Wenn dieses Netzwerk die Beziehungen zu Auftraggebern, Kunden und Lieferanten optimiert, gibt es einen Bonus von fünf Prozentpunkten.

2. Wer in IT-Sicherheit und Datenschutz investiert, kann sich ebenfalls fünf Prozentpunkte Bonus holen.

3. KMUs, die in strukturschwachen Gebieten beheimatet sind, erhalten einen Bonus von zehn Prozentpunkten.

Einen korrekten Förderantrag stellen

Ablaufplan des Förderprogramms Digital Jetzt
Quelle: BMWi

Die Abwicklung der Förderung erfolgt über ein elektronisches Antragsformular mit der Erfassung aller Daten. Der geforderte Finanzierungs- und Digitalisierungsplan lässt sich elektronisch hochladen. Auf Basis dieser Angaben errechnet das Antragstool automatisch die voraussichtliche Höhe der Förderung. Aufgrund der hohen Anzahl von Förderanträgen war die Online-Abwicklung für kurze Zeit nicht möglich. Ab dem 15.10.2020 kann man sich aber wieder im Digital-Jetzt-Förderportal registrieren und seinen Antrag einreichen.

Der Digitalisierungsplan

Das A und O, um in den Genuss der Fördermittel zu kommen, ist ein durchdachter und gut begründeter Digitalisierungsplan. Er beschreibt detailreich das geplante Vorhaben, die Anzahl und Art der Qualifizierungsmaßnahmen, den aktuellen Status der Digitalisierung im Betrieb und die Ziele, die man mit der Investition erreichen will (mehr Effizienz, neue Geschäftsfelder, Stärkung der Marktposition etc.). Diese Informationen werden im Antragstool in Form von Themenblöcken erfasst. Nur zwei Bereiche werden als Freitext ausgefüllt. In diesen beschreibt der Antragsteller die angepeilten Investitionen und die erhofften Auswirkungen auf das Wohl des Unternehmens. Je nachhaltiger diese Effekte sind, desto größer ist die Chance auf einen positiven Förderentscheid.

Alle geplanten Investitionen muss das einreichende Unternehmen mit Angeboten und Kostenvoranschlägen belegen, die man ebenfalls über das Online-Tool hochladen kann.

Mit Profi-Unterstützung die Chancen auf Fördermittel erhöhen

Wer bestmöglich vom Förderprogramm des Bundes profitieren möchte, muss sein Digitalisierungsvorhaben erschöpfend erklären. Nur richtige, begründete Investitionen profitieren von der Digitalisierungsoffensive der öffentlichen Hand. Die erfahrenen Digitalisierungsberater von S+S SoftwarePartner stehen Ihnen dabei gerne mit Rat und Tat zur Seite. Wir unterstützen Sie dabei, Ihr Förderansuchen korrekt und vollständig abzuwickeln und begleiten Sie in allen Phasen des Antragsverfahrens. Diese Unterstützung ist aktuell dank der zeitlich begrenzten Sonderförderung besonders wichtig.

„Wir freuen uns darauf, mit Ihnen die passenden Digitalisierungsmaßnahmen für Ihr Unternehmen durchzusprechen. Sie können ganz einfach hier einen Termin für ein unverbindliches Gespräch vereinbaren.“

Höhere Zuschüsse bis Ende Juni 2021

Wer bis 30.6.2021 seinen Förderantrag einreicht, profitiert von erhöhten Zuschüssen, mit denen der Bund die wirtschaftlichen Folgen der Coronakrise begrenzen möchte. Damit erhalten nun Betriebe mit bis zu 50 Beschäftigten 50 Prozent (statt 40), mit bis zu 250 Beschäftigen 45 Prozent (statt 35) und mit bis zu 499 Mitarbeitern 40 Prozent (statt 30) ihrer digitalen Investitionen erstattet. Gerade Sicherheitsmaßnahmen rentieren sich damit gleich doppelt. Schließlich leistet eine veraltete Technik Angriffen von Cyberkriminellen oft nur wenig Widerstand. Während der Pandemie haben Cyberangriffe deutlich zugenommen und sind zum Teil um ein Vielfaches angestiegen. Umso wichtiger ist es, nur wirklich sichere digitale Werkzeuge für die gemeinsame Projektarbeit zu nutzen.

 

"Wir gehen gerne unsere Checkliste zum Förderprogramm Digital Jetzt mit Ihnen durch. Sie können über diesen Link ganz einfach ein Gespräch mit uns vereinbaren."

Sebastian Rahe

Sales Consultant ERP

 

Dirk Forke

CEO / Geschäftsführer

 

Dirk Forke
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