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04.08.2020

Unternehmenskultur im Wandel

Menschen vergleichen und bewerten sich. Leider gehören auch Abwertungen zum Alltag, das liegt in unserer Natur und macht auch vor dem Job nicht halt. In konservativen Betrieben, in denen diese Kultur gepflegt wird, ist es schwierig einen Wandel herbeizuführen. Eine Betrachtung, wie sich ein traditioneller Betrieb neu erfinden kann.

Das größte Potential eines Unternehmens steckt in den Mitarbeitern. Um das zu entdecken und weiterzuentwickeln, stellen sich folgende Fragen:

  • Was sind die Stärken des Unternehmens?
  • Welche Stärken bringen die Mitarbeiter mit?
  • Warum will sich das Unternehmen wandeln?
  • Ist das Unternehmen bereit für einen Wandel?
  • Sind die Mitarbeiter bereit für den Wandel?

Unsere Welt hat sich in den letzten 10 Jahren und, ganz massiv, in der Corona-Krise verändert. Die Beschränkungen sind weltweit spürbar, denn Unternehmen müssen Werteversprechen anpassen und sich auf ihre Stärken berufen, zudem haben Verbraucher ihr Konsumverhalten geändert.

Wichtig ist es, die Stärken der Mitarbeiter zu kennen und zu nutzen. In der Pandemie zeigen Betriebe und ihre Angestellten, dass eine gute Zusammenarbeit eine Frage der Kommunikation und nicht der Anwesenheit ist. Dieser Wandel entgeht selbst den letzten Zweiflern nicht.

Die Zeit ist reif

Dazu bedarf es aber einer Rückschau: In der Arbeitswelt wird verglichen und abgewertet, das erscheint uns völlig normal. Denn wir wurden und werden in einer Fehlerkultur erzogen. Die Bewertungen fangen in der Schulzeit an und enden ab dann nie. In Klausuren werden Fehler aufgezeigt statt der guten Ergebnisse. Das setzt sich in Betrieben fort. Wie kann das Potential der Mitarbeiter erkannt und Fehler entdeckt und behoben werden?

Früher war es üblich, einen Beruf zu lernen und ein Leben lang im gleichen  Betrieb auszuüben. In diesem obsoleten Sicherheitssystem sind Menschen “Human Ressources”

Heutzutage ist das für die Generation Y keine Option, die in Erwägung gezogen wird. Der Wechsel in andere Unternehmen bedeutet Fortschritt und beschleunigt in den meisten Fällen die Karriere. Für ältere Generationen undenkbar, für sie sind Unternehmen Institutionen auf die man sich verlässt, eine sichere Bank.

Veränderungen schaffen Vertrauen

Buchhaltung

Ein neuer Denkansatz ist es, Unternehmen als Organismus, zu betrachten, der lebt und wächst. Ob dann das Motto “Höher, Schneller, Weiter” ist, ist fraglich. Sinnvoll ist es, Betrieb und seine Mitarbeiter zukunftsfähig aufzustellen.

Wer weiß schon, welche Jobtitel es in Zukunft geben wird? Vor 15 Jahren gab es keine Social Media Manager, ebenso wenig wie UX-ler oder SEO-Manager.

Umgekehrt braucht der heutige Arbeitsmarkt keine Stenotypistin und keinen REFA-Mann. Agilität ist in Konzernen kaum vorstellbar. Sie waren (und sind) Dickschiffe, die  schwer lenkbar sind.

Der Charakter oder die DNA eines Betriebes bestimmen, wie die Menschen sich darin bewegen. Erwiesenermaßen erbringen Menschen bessere Leistungen, wenn Sie von den Führungskräften unterstützt und gefördert werden, statt sie auszubremsen. Gerade für die umsatzrelevanten Bereiche Kundenservice und Sales helfen Lippenbekenntnisse nicht weiter, sondern eine fördernde Unternehmenskultur.

New Work als Konzept

Das Problem ist, dass viele Unternehmen ihre eigene DNA nicht kennen. Die Kultur hat sich über Jahre hinweg etabliert und ist die Summe der, oft unausgesprochenen, Regeln, wie Teams zusammenarbeiten - oder nicht. Der Umgang miteinander spricht eine deutliche Sprache.

Ziel ist es, ein Umfeld aufzubauen, in der die Regeln definiert und die Zielsetzung allen bekannt ist. Das wird idealerweise gemeinsam erarbeitet und am Ende haben die Beteiligten ein Stück zur Unternehmenskultur beigetragen, in der sie sich wohlfühlen. Nicht nur in der Gegenwart, sondern besonders  für die  Zukunft.

New Work als Konzept der Veränderung, wird von vielen Vordenkern angeregt. Wie die Arbeit der Zukunft aussieht, wissen wir nicht, aber die Mitarbeiter können jetzt schon darauf vorbereitet werden.



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