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30.04.2021

Digital Readiness Check

Ist Ihr Unternehmen bereit für die digitalen Herausforderungen?

Nein, nein, keine Angst, das hier ist nicht noch ein weiterer Artikel über Corona und die Folgen für die Wirtschaft. Die Pandemie spielt hier nur insofern eine Rolle, als dass sie eine öffentliche Diskussion über die Digitalisierung von Ministerien, Gesundheitsämtern, Schulen und anderen Institutionen entfacht hat, die viele Irrtümer und Missverständnisse offenbart, die sich um diesen Begriff ranken. Fast schon amüsant ist, wie im Zuge dieser Diskussion die Faxgeräte zum Symbol der technischen Rückständigkeit der Ämter wurden. Aber was wäre denn anders gelaufen, wenn die Gesundheitsämter ihre Zahlen per E-Mail statt per Fax an das RKI gemeldet hätten? Eigentlich nichts!

Digitalisierung erfordert neue Strukturen und Prozesse

Das Beispiel der Meldungen per Fax und der damit verbundenen Diskussionen eignet sich wunderbar, um ein fundamentales Problem zu illustrieren, das auch viele Unternehmen betrifft. Die fehlende technische Ausstattung und die kleinteilig verstreuten Zuständigkeiten werden als zwei getrennte Probleme diskutiert, obwohl sie in Wahrheit zwei Aspekte desselben Problems sind. Eine voll digitalisierte Lösung bestünde darin, dass alle erfassten Daten sofort zum Zeitpunkt der Dokumentierung überall verfügbar sind, wo sie benötigt werden. Wenn also irgendwo in einer Arztpraxis eine Infektion festgestellt wird, wird die Zahl der Infektionen im gesamten System in Echtzeit korrigiert, von den Behörden des Kreises bis zu den zentralen Stellen in Berlin. Es ist kein ausschließlich technisches Problem, dass die Realität vollkommen anders aussieht und die Daten über lange Meldeketten aufwändig übermittelt werden.

digital readiness check

Das alles ist nicht Ihr Problem?

Doch, ist es! In jeder komplexen Organisation spielt der exklusive Zugang zu Informationen eine zentrale Rolle. Er sichert den persönlichen Status oder auch, ganz banal gesprochen, die Sicherheit des Arbeitsplatzes. Es ist ein wichtiger Fortschritt, wenn der Vertrieb niemanden mehr anrufen muss, um sich über verfügbare Lagerbestände und Produktionskapazitäten zu informieren. Oder wenn Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einfach per Smartphone App abfragen können, ob sie kurzfristig einen Tag frei nehmen und den Urlaubstag sofort online buchen können. Die Liste der Beispiele ließe sich beliebig fortsetzen. Eines haben all diese Fälle gemeinsam. Irgendwo sitzt jemand in seinem Büro und stellt fest, plötzlich nicht mehr unverzichtbar zu sein. Daher scheitern Digitalisierungsprojekte häufig am natürlichen Beharrungsvermögen komplexer Organisationen. Fatal wirkt es sich insbesondere aus, wenn der digitale Wandel des Unternehmens in die Hände externer Berater gelegt wird, die noch nicht erfahren haben, dass Begriffe wie „Synergieeffekte“ oder „Effizienzsteigerungen“ in den Seminarräumen der Uni deutlich mehr Begeisterung hervorrufen als in den Werkshallen und Büros der Firmen. Auch deswegen sollte die Digitalisierung in mittelständischen Unternehmen immer Chefsache sein.

Welches Potenzial bietet der digitale Wandel Ihnen?

Bei klassischen Automatisierungsprojekten war die Welt noch einigermaßen übersichtlich. Man schaute sich die Produktions- und Arbeitsschritte an und hielt Ausschau nach Maschinen und Werkzeugen, um diese schneller und billiger zu gestalten. Die digitale Neuausrichtung zielt hingegen darauf ab, die Produktivität durch eine intensive Vernetzung zu optimieren, die manchmal sogar über die Grenzen des Konzerns hinausreichen kann. Beispielsweise greifen die ERP-Systeme großer Unternehmen heute direkt auf die Systeme wichtiger Zulieferer zu, um deren Lieferkapazitäten unmittelbar in die eigene Planung zu integrieren. Wer von solchen Möglichkeiten nichts weiß, wird sie auch nicht vermissen.

Zahlreiche digitale Geschäftsmodelle sind ohne die Vernetzung aller Daten und Bereiche eines Unternehmens nicht vorstellbar. So dient die Digitalisierung eben nicht nur der Effizienz. Sie ist die Basis, gegen neue Mitbewerber zu bestehen und mit neuen Geschäftsmodellen und neuen Partnern zu wachsen. Das Wissen um diese neuen Möglichkeiten und die digitalen Kompetenzen, die ein Unternehmen in diesem Prozess erwirbt, sind ein weiterer wichtiger Erfolgsfaktor für die Zukunft eines Unternehmens.

Viele Unternehmen sind nicht in der Lage, die Potenziale einzuschätzen, die ihnen der digitale Wandel bietet. Sie haben oft nur eine ungefähre Idee davon, welche Möglichkeiten es gibt und was diese bewirken. Der erste Schritt in die digitale Zukunft besteht immer in einer Analyse, in der Geschäftsprozesse detailliert untersucht werden, um Potenziale einer digitalen Neugestaltung zu erkennen. Eine Möglichkeit, den digitalen Reifegrad Ihres Unternehmens zu prüfen, bietet der Digital Readiness Check. Mit Hilfe eines Fragebogens erstellt dieses Angebot von unserem Partner Haufe-Lexware automatisch und kostenlos eine Auswertung, die Ihnen per Mail zugeschickt wird.

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