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03.08.2022

5 Tipps für erfolgreiche Remote-Seminare

Corona stellt die Welt auf den Kopf. Auch vor der Fortbildungsbranche macht das Virus keinen Halt. Zum Beweis: 2018 spielten Online-Seminare noch eine Nebenrolle auf dem deutschen Markt. Im Jahr 2020 aber übernimmt das World Wide Web die Führung. Seit Mitte März 2020 findet Lernen zunehmend digital statt. Während die Suchanfragen für Präsenzseminare um 50 Prozent zurückgingen, nahmen die Aufrufe von Websites mit Fernlehrgängen bei kursfinder.de um bis zu 150 Prozent zu. Remote-Workshops haben also deutlich an Beliebtheit gewonnen. Doch was zeichnet eigentlich einen gelungenen Remote-Workshop aus? Hier sind 5 Tipps für Online-Seminare mit Wow-Faktor.

1. Starke Warm-ups für ein starkes Seminar

Eisbrecher, Boot knackt die Eisfläche

Jeder gute Workshop beginnt mit einem kleinen Icebreaker. Erste Wahl sind kurze Kennenlernspiele oder Vorstellungsrunden. Doch was im persönlichen Tête-à-Tête selbstverständlich ist, wird im digitalen Austausch oft zur Herausforderung. Mit ein wenig Kreativität und Raffinesse ist aber auch im virtuellen Tête-à-Tête schnell das Eis gebrochen.

Wie wäre es zum Beispiel mit einer offenen Frage? Ideal sind einfache und allgemeine Fragen, auf die jeder eine Antwort parat hat – zum Beispiel:

 

   Ohne was kannst du nicht leben?
   Heute Morgen habe ich mich besonders gefreut über ...?
   Was würdest du auf eine einsame Insel mitnehmen?

Genauso gut kommen kleine kreative Warm-up-Aufgaben an. Zum Beispiel: Beschreibe einen Gegenstand in Deiner Nähe und was er in Dir auslöst. Bei den Antworten sind den Teilnehmern natürlich keine kreativen Grenzen gesetzt. Noch mehr Kreativität und Vorstellungsvermögen sind bei kreativen Zeichenaufgaben gefragt – insbesondere bei 30 Circles. Das Prinzip ist einfach: Jeder Teilnehmer zeichnet 30 leere Kreise auf ein Blatt Papier. Anschließend füllt er sie nach Lust und Laune mit Farben, Mustern und Texten. Die ersten Kreise sind meist noch auffällig schlicht. Doch je weiter wir voranschreiten, desto origineller und überraschender werden die Motive. Die Kreativität nimmt ihren Lauf.

Yoga- und Atemübungen lockern die Stimmung ebenfalls auf. Die einzige Voraussetzung: Die Übungen sollen bequem im Sitzen am Schreibtisch machbar sein. Der Sonnengruß, der Kranich oder der herabschauende Hund sind bei virtuellen Workshops fehl am Platz.

2. Goodie-Bags versenden

Bei digitalen Seminaren dürfen die analogen Momente nicht fehlen. Denn genau diese analogen Momente machen den Kurs zum Erfolg. Ideal sind Goodie-Bags. Die kleinen Überraschungspakete erhalten die Teilnehmer bereits einige Tage oder Wochen vor Seminarbeginn. Das steigert die Motivation und weckt die Neugier. Der Einzelne fühlt sich ernst genommen und geschätzt.

Beim Inhalt der Goodie-Bags ist alles erlaubt – von ausgedruckten Arbeitsblättern (Templates) über kleine Fragebögen bis hin zu liebevoll gestalteten Agenden. Auch Schokolade, Gummibären, ein schöner Stift oder eine persönliche Grußkarte steigern die Vorfreude auf den Remote Workshop.

3. Empathie beweisen

In Präsenzseminaren können die Veranstalter die Stimmung im Raum hautnah erleben. Dies gilt selbstverständlich auch für das Aufmerksamkeitslevel der Teilnehmer. Sind sie noch konzentriert bei der Sache oder lässt die Aufmerksamkeit langsam nach? So lassen sich mühelos Pausen einbauen oder Programmpunkte verändern.

Im digitalen Seminar lässt sich die Aufmerksamkeitsspanne schwerer beurteilen. Umso mehr Empathie ist hier gefragt. Am besten erkundigst du dich regelmäßig nach dem Gemütszustand der Teilnehmer. Können sie den Inhalten noch gut folgen, brauchen sie eine kurze Pause oder wünschen sie sich eine kleine Yogaübung zum Munterwerden?

Tipp: Plane bereits im Vorfeld genügend Pausen ein. Und damit sich die Teilnehmer während der kurzen Auszeiten nicht langweilen, lockerst du die Stimmung mit der passenden Hintergrundmusik auf. Was hältst du zum Beispiel von Deiner persönlichen Lieblings-Playlist? So sorgst du nicht nur für gute Unterhaltung, sondern gibst auch noch etwas von dir preis. Denn genau diese kleinen persönlichen Details bauen bei der Workshopgestaltung emotionale Nähe zu den Teilnehmern auf.

4. Bildschirmpausen bei der Workshopgestaltung berücksichtigen

In der Regel erstrecken sich digitale Seminare über mehrere Stunden. Und je mehr Zeit wir am Bildschirm verbringen, desto stärker haben Augen und Rücken zu leiden. Umso wichtiger sind regelmäßige Bildschirmpausen. Plane in deine Agenda mehrere analoge Aufgaben ein, die dem Körper Zeit zum Entspannen und Regenerieren schenken. Ideal sind Stillarbeiten mit Zettel und Stift. Der Teilnehmer soll seine Gedanken auf Papier sammeln und später in die Diskussion miteinbringen.

5. Lebendiges Seminar mit Kleingruppeneinteilung

In kleinen Gruppen erlebt der Teilnehmer den Workshop noch intensiver. Innig tauscht er sich online mit seinen Teamkollegen aus, lernt sich besser kennen und sammelt wertvolle Gemeinschaftserfahrungen. Ein kostbares „vor Ort-Lernen“-Gefühl stellt sich ein. Er fühlt sich mittendrin, statt nur dabei.

Nicht ohne Grund empfehlen Experten Online-Tools mit Kleingruppeneinteilung. Sprich: Die große Gruppe lässt sich schnell, einfach und bequem in einzelne virtuelle Workshop-Räume untergliedern.

Expertentipps für Remote-Seminare

Noch mehr Anregungen für gelungene Seminare mit Teilnehmern aus dem Homeoffice findest Du in folgendem Video. Schritt für Schritt unterhalten wir uns über die Geheimnisse von erfolgreichen Remote Seminaren:

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Bei konkreten Fragen zu digitalen Prozessen, kannst du gerne auf uns zukommen. Wir gehen mit dir durch, wie dein Unternehmen digitalisiert werden kann und was passende Lösungen für dich sein können.