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02.03.2022

Vorgestellt: Die Technik hinter digitalen Displays

Man kennt sie schon lange von der Tankstelle, findet sie aber auch im Einzelhandel, in der Gastronomie und in vielen anderen Bereichen immer häufiger: digitale Displays. Im Supermarkt sind elektronische Schilder oder englisch ESL (Electronic Shelf Label) üblicherweise an Regalschienen befestigt und sehen Etiketten aus Papier oft erstaunlich ähnlich. Doch anders als bei der herkömmlichen Warenauszeichnung, bei der Papieretiketten in großer Anzahl gedruckt und manuell angebracht und ausgetauscht werden müssen, sind einmal installierte ESL per Knopfdruck anpassbar. Damit lassen sich Warenpräsentation und Preisauszeichnungen nicht nur deutlich flexibler, sondern auch wesentlich schneller und kostengünstiger gestalten.

Vorteile digitaler Displays

Egal, ob es sich um eine große Supermarktkette oder ein kleines Modegeschäft handelt: Die Preisauszeichnung ist sehr zeitintensiv und beansprucht Ressourcen, die an anderer Stelle eingesetzt werden könnten. Das Electronic Shelf Label bietet hier zahlreiche Vorteile:

  • enorme Zeit- und Kostenersparnis
  • schnelle Reaktion bei Preisänderungen und Angeboten
  • Reduzierung von Fehlern bei der Auszeichnung und einfache Korrektur
  • per Barcode oder QR-Code können auf dem digitalen Display zusätzliche Produktinformationen integriert werden
  • Kunden können über elektronische Schilder in Sekundenschnelle über Marketingaktionen und Angebote informiert werden

Das cloudbasierte ESL-System

Hoteltisch mit digitalem Display, Hinweis Zimmerreinigung

Wer sich für elektronische Schilder entscheidet, hat je nach Anbieter unterschiedliche Möglichkeiten, das Programm für die Verwaltung der Module und der digitalen Displays in das hauseigene Auszeichnungssystem einzubinden. Eine kostengünstige und anwenderfreundliche Variante ist die cloudbasierte Anbindung an die Software des Herstellers. Weil hier kein eigener Server gebraucht wird, müssen vorab keine Investitionen in die Rechner- und Softwarestruktur getätigt werden. Aufwendige Installierungen und Konfigurationen entfallen ebenfalls. Empfehlenswert ist es, sich zusätzlich eine zugehörige App auf einem mobilen Endgerät zu installieren, um so von jedem Ort aus auf das Programm zugreifen zu können. Für cloudbasierte Systeme benötigt der Anwender lediglich drei Komponenten: einen Internetzugang über einen PC oder über die entsprechende App auf dem Smartphone (iOS oder Android), ein vom Anbieter geliefertes Gateway (eine Gerät, welches die Verbindung zwischen dem Server des Anbieters und den digitalen Displays herstellt) und die ebenfalls beim Hersteller erhältlichen elektronischen Schilder mit den zugehörigen Befestigungen oder Aufstellern.

Die einzelnen Komponenten der digitalen Schilder

Software

Die Software, d. h. das Verwaltungsprogramm für Gateways und digitale Displays, wird vom Anbieter per Cloud zur Verfügung gestellt. Es ist mittels einer Internetverbindung sowohl über einen stationären PC als auch per App über mobile Endgeräte aufrufbar. Damit lassen sich alle integrierten Module verwalten und digitale Anzeigen erstellen und bearbeiten. Schnittstellen erlauben Datenimporte, wie z. B. Produkt- und Preislisten, die dann auf die elektronischen Schilder übertragen werden können.

Gateway

Beim Gateway handelt es sich um ein kleines Gerät, das mit einem Strom- und Routeranschluss ausgestattet ist und durch einfaches Einstecken in das Netzwerk eingebunden wird. Sobald es verbunden ist, kann man es über die Software bzw. über die App ansteuern und so (je nach Hersteller) bis zu 65.000 digitale Displays verwalten. Die Übertragung der Daten an die Etiketten erfolgt dabei kabellos über eine Distanz von bis zu 20 m.

Electronic Shelf Label

Auf den elektronischen Schildern werden die Daten und Darstellungen angezeigt, die mit der Software erstellt wurden. Dazu gehören nicht nur Texte, sondern auch Bilder, Barcodes und QR-Codes. Mit der ePaper-Technologie lassen sich dabei sehr klare Darstellungen erzeugen, die weder durch Sonneneinstrahlung noch durch unterschiedliche Blickwinkel beeinflusst werden. Da die Displays kabellos angesteuert werden, können sie in einem Abstand von bis zu 20 m vom Gateway frei platziert werden. Sie sind in verschiedenen Abmessungen verfügbar, und bei manchen Anbietern lassen sich auch Etiketten anderer Hersteller in das Programm integrieren.

Erstellung, Bearbeitung und Verwaltung digitaler Anzeigen

Um mit einer cloudbasierten Software zu arbeiten, ist es erforderlich, sich auf der Website des Anbieters zu registrieren und ein Benutzerkonto anzulegen. Über dieses Konto kann der Anwender sich dann in das Softwareprogramm zur Verwaltung der Module und Displays einloggen und die gewünschten Anpassungen vornehmen.

Erstellung von Etikettenvorlagen

Die Anbieter der digitalen Displaytechnologie bieten in ihrer Software häufig bereits Vorlagen, sogenannte Templates, für die Erstellung von Etiketten an. Teilweise entwerfen die Hersteller diese sogar nach dem Wunsch des Kunden und stellen ihm diese im Programm zur Verfügung. Es ist jedoch ebenfalls möglich, eigene Templates zu kreieren. Dabei lassen sich Größe und Farbe festlegen und die Vorlage mithilfe von Textfeldern, Bildern und Formen individuell gestalten. In das Template integrierte Platzhalter werden bei der Darstellung auf dem digitalen Display mit Produktdaten gefüllt. So ist bei deren Veränderung keine Anpassung der Vorlage notwendig, und das einmal erstellte Template kann für alle Artikel genutzt werden, die im gleichen Design präsentiert werden sollen.

Anlage von Kategorien und Artikeln

Für eine bessere Übersicht ist es empfehlenswert, Kategorien anzulegen, anhand derer die Vorlagen geordnet sind. Darunter versteht man Oberbegriffe wie „Getränke“, unter denen die Templates für diese Produktgruppe zu finden sind. Im nächsten Schritt sind die entsprechenden Artikel, z. B. „Apfelsaft“, passend zur Kategorie zu erstellen oder über eine Datei einzuspielen. Später können die Artikel dann dem gewünschten Display zugewiesen werden. Dies geschieht entweder manuell oder ganz einfach per App durch Einscannen des Barcodes.

Verwaltung der digitalen Displays: Aktualisierung von Schildergruppen

Alle im System eingebundenen Displays sind im Programm auf einer Liste dargestellt. Diese enthält Informationen über die Bezeichnung und Größe des elektronischen Schilds, den Zeitpunkt des letzten Updates und den aktuellen Status. Wenn es sich anbietet, kann der Anwender alle Displays einer Kategorie zusammen aktualisieren, und so gegenüber der Anpassung einzelner Anzeigen viel Zeit sparen. Dabei ist es möglich, im Programm einen Zeitplan für die automatische Aktualisierung zu hinterlegen. Hierdurch erfolgen Änderungen, ohne dass zum gewünschten Zeitpunkt jemand die Software bedienen muss. So werden die Preise für eine Angebotsaktion, die am Montagmorgen bei Ladenöffnung beginnen soll, schon im Vorfeld hinterlegt und später zeitgenau auf die Displays übertragen.

Electronic Shelf Label in zahlreichen Branchen

Nicht nur im Handel, sondern überall dort, wo sich ändernde Informationen schnell und ohne großen Aufwand kommuniziert werden müssen, bringen digitale Displays enorme Vorteile. So können in der Gastronomie elektronische Tischkarten zur Anzeige von Reservierungen und aktuellen Tagesgerichten eingesetzt werden, während sich im Büromanagement Raumbuchungen direkt bei der Eingabe auf digitale Türschilder übertragen lassen. Dies sind nur einige Beispiele für die zahlreichen Verwendungsmöglichkeiten digitaler Displays. Es ist vorauszusehen, dass ESL in Zukunft eine Vielzahl von Branchen erobern wird.

 

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