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10.12.2021

Wie digital ist die deutsche IT-Branche?

IT und Digitalisierung - zwei Themen, die untrennbar zusammengehören. Befeuert durch die Corona-Krise setzen Unternehmen auf digitale Technologien für Geschäftsprozesse und neue Geschäftsmodelle. Wer in der IT-Branche tätig ist, kann von dieser Entwicklung profitieren. Auf dem 17. IT-Unternehmertag haben wir mal nachgehakt und stellen fest, wo die IT-Branche in Deutschland digital steht.

Der IT-Unternehmertag in Frankfurt

Jedes Jahr zieht es über 150 mittelständische IT-Unternehmen aus dem gesamten deutschsprachigen Raum nach Frankfurt am Main auf den IT-Unternehmertag. Dies macht ihn zu einer der bedeutendsten Fachkongresse seiner Art. Neben Referenten aus der mittelständischen IT-Wirtschaft hielten dieses Jahr Management-Experten wie Prof. Dr. phil. Jens Weidner und Alexander Kintzi Vorträge zu Themen aus Geschäftsführung und IT.

Wir von S+S SoftwarePartner waren im Oktober als Partner dabei. Unter den Besuchern des IT-Unternehmertages führten wir eine Umfrage zur Digitalisierung durch. Dabei stellten wir Fragen zu Online-Angeboten und der Einbindung von Software in die Geschäftsprozesse. In unserer Umfrage, an der mehr als ein Drittel der Besucher teilnahm, bewiesen die Betriebe ihre Kompetenz im Hinblick auf digitale Prozesse.

Digitalisierungsindex IT-Unternehmertag

Covid-19 als Triebfeder der Digitalisierung?

Einige Entwicklungen, die aktuell in der Arbeitswelt zu erkennen sind, waren seit Jahren überfällig. Obwohl die Möglichkeiten für die Arbeit im Homeoffice seit Jahren bestehen, taten sich deutsche Unternehmen und Arbeitnehmer lange schwer. Erst die Pandemie zwang zum Umdenken und etablierte digitale Arbeitskonzepte. Dies löste eine regelrechte Kettenreaktion aus: Cloud-Technologie und Software für Online-Meetings und die digitale Verwaltung von Unterlagen gewannen an Bedeutung - ihre Verbreitung stieg deutlich. Alternativen mussten geschaffen werden, wo zuvor der Kontakt als selbstverständlich gesehen wurde. Lösungen zur digitalen Signatur oder papierlose Prozesse galt es in kürzester Zeit zu implementieren.

Der Trend geht zum papierlosen Büro

Auf Papier zu verzichten hat viele Vorteile. Wir schonen die Umwelt, Prozesse sind transparent und sie werden beschleunigt. Der Bedarf an Druckern und Kopierern geht zurück. War es früher üblich, in jedem Büro einen eigenen Drucker zu haben, geht der Trend inzwischen in Richtung gemeinsam genutzter Geräte. 65,4 % der Befragten gaben an, keinen Drucker direkt am Arbeitsplatz zu haben. Homeoffice und Remote Work verstärken diese Entwicklung.

Alternativen für die Papierflut gibt es viele: Software für das elektronische Dokumentenmanagement begegnet uns im Zusammenspiel mit ERP-Systemen wie beispielsweise dem Haufe ERP X360 und als eigenständige Prozessunterstützung. Für den Ersatz von Pappschildern und Aushängen bieten sich digitale Schilder wie matizze an.

Diese Lösungen finden in der IT-Branche breiten Anklang. Bei der Hälfte aller Befragten kommt Software zum Einsatz, die Belege automatisch erfasst. Dies gestaltet Vorgänge effizienter und mindert das Potenzial für teure Fehler. Möglich wird dies durch eine tendenziell engere Verzahnung von Software. Wo früher Insellösungen zum Einsatz kamen, die ihre Aufgabe gut ausführten, aber keine Daten austauschen konnten, nutzen IT-Unternehmen heute im Schnitt 2,2 Programme, in denen sie Kundendaten speichern. Unternehmensübergreifend setzt die Industrie auf einen einheitlichen Blick auf ihre Kunden, anstatt eine Vielzahl von Lösungen zu kombinieren.

Digitalisierung verändert die Kommunikation in Unternehmen

Digitalisierung verändert die Kommunikation in Unternehmen

Schnell verändert sich die Art, wie wir kommunizieren. Mehr Informationen werden ausgetauscht, Rückfragen werden eher im Chat anstatt per Mail geklärt. 76,9 % der Befragten gaben an, statt per Mail heute bevorzugt den Chat für die interne Kommunikation zu nutzen. Gruppenchats sind eine transparente und effiziente Alternative zu langen Mailverteilern und als Medium für die Diskussion und Beantwortung von Rückfragen besser geeignet.

Digitale Services

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Im Umgang mit Kunden nehmen wir ebenfalls ein Umdenken wahr. Über mehrere Monate hinweg wurde uns allen eingeschärft, Kontakte zu minimieren. Neben der Beratung vor Ort wird diese daher meistens digital angeboten. Ergänzen lässt sich diese Beratung durch die Möglichkeit, Verträge online über ein Service-Center zu verwalten. Dies erschließt Unternehmen einen Vorteil gegenüber der Konkurrenz: Sind Leistungen digital verfügbar, können diese ortsunabhängig angeboten werden – auch Kunden, die noch nie in unseren Geschäftsräumen waren.

Auf diese Weise erweitern Online-Services die Klientel und steigern den Komfort, der Bestandskunden geboten wird. Eine Chance, die in den letzten Monaten mehr Anklang fand: 38,5 % der Befragten erklären, dass ihr Unternehmen die Möglichkeit, anbietet, Verträge online abzuschließen und zu verwalten.

Fazit

Es ist eine klare Tendenz zu erkennen: Digitale Arbeitskonzepte verbreiten sich in der ohnehin digitalaffinen IT-Branche. Mancher hätte erwartet, dass die IT-Branche digitaler ist. Der Trend in Richtung von Systemen, die sich miteinander vernetzen lassen, ist unübersehbar. Produktivität, Transparenz und Kundenzufriedenheit sind die Treiber. Die Kommunikation, intern als auch mit dem Kunden, hat sich verändert. Dies trägt teils zu flacheren Hierarchien sowie einem offeneren Austausch von Ideen bei.

Für ihre Rolle als Vorreiter der Digitalisierung ist die deutsche IT-Branche damit gerüstet, es gibt an einigen Stellen aber auch selbstkritische Stimmen und Luft nach oben. Unsere Befragung zeigt das überwiegend hohe Vertrauen in digitalisierte Prozesse. Als wichtiger Treiber wird in der Zukunft auch der Arbeitskräftemangel fungieren.

Sie möchten Ihre Prozesse überprüfen oder digitalisieren? Meine Kollegen und ich sind seit 1971 Partner des Mittelstandes und unterstützen Sie gerne bei der Bestandsaufnahme, Planung und Umsetzung Ihrer nächsten Schritte. Buchen Sie sich gerne einen Termin in meinem Kalender. Dann schauen wir, wie wir Ihnen helfen können.