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Haufe X360 Produktion: ein Überblick zum Produktionsmodul
Haufe X360 Produktion – PPS, MRP, Feinplanung & mobile Buchungen.
Ob klassische Serien und Linienfertigung, Varianten und Auftragsfertigung (MaketoOrder) oder projektorientierte Montage: Entscheidend ist in jedem Produktionsmodell Transparenz – über Material, Kapazitäten, Qualität, Termine und Kosten. Haufe X360 bündelt Daten aus Fertigung, Einkauf, Lager, Vertrieb/CRM, Qualität und Finanzwesen in einem System und macht den Status deiner Aufträge, Lose und Serien sichtbar – vom Bedarfsanstoß über die Arbeitsvorbereitung bis zur Auslieferung. Du erkennst früh, wo Teile fehlen, welche Ressourcen kritisch werden und welche Maßnahmen wirken.
Egal, ob du in kleinen Losen, im Takt einer Linie oder kundenindividuell fertigen lässt: Mit Haufe X360 triffst du Entscheidungen nicht aus dem Bauch heraus, sondern auf Basis aktueller Fakten – für jede Art von Produktionsbetrieb.
Ausgangslage im Mittelstand: Transparenz entscheidet
Viele Fertigungsbetriebe arbeiten historisch gewachsen mit Teil-Lösungen. Planung in Tabellen, Rückmeldungen auf Papier, Nachkalkulation erst im Controlling, Dokumente in Ordnern oder verstreuten Laufwerken – das kostet Zeit und schafft blinde Flecken. Besonders in der projektbezogenen Fertigung mit kundenspezifischen Varianten und häufigen Änderungen entstehen Risiken: Material wird zu spät disponiert, Kapazitäten sind falsch reserviert, Kosten weichen schleichend ab. Der Informationsfluss reißt genau dort ab, wo er präzise sein müsste – am Übergang zwischen Vertrieb, Arbeitsvorbereitung, Einkauf, Produktion und Qualität.
Zwischen Soll und Ist klafft dann eine Lücke. Sie zeigt sich in verspäteten Lieferungen, Eilbestellungen zu ungünstigen Konditionen, unruhigen Schichten und in Diskussionen darüber, welche Zahlen eigentlich die „richtigen“ sind. Transparenz ist hier kein Selbstzweck. Sie entscheidet, was heute Priorität bekommt, welche Alternative vertretbar ist und wo Gegenmaßnahmen sofort wirken. Ein System, das Material, Zeiten, Kapazitäten, Kosten und Termine in Echtzeit zusammenführt, schließt diese Lücke – und macht Steuerung wieder planbar.
Haufe X360 Produktion im Überblick
Haufe X360 ist ein CloudERP für den Mittelstand. Das Produktionsmodul – PPS, MRP, Feinplanung, Stücklisten & Arbeitspläne, Produktkonfigurator, Vorkalkulation – arbeitet durchgängig mit Lager, Einkauf, Vertrieb/CRM, Qualitätssicherung (QS)/Qualitätsmanagement (QM) und Finanzbuchhaltung zusammen. Alles greift ineinander – ohne ExcelInsellösungen und Medienbrüche.
So arbeiten die Bereiche zusammen
Erstellt Angebote und Aufträge. Varianten bildet ihr direkt im Produktkonfigurator ab; Wiederbeschaffungszeiten und Machbarkeit fließen in den zugesagten Termin ein.
Erzeugt aus dem Auftrag Stücklisten und Arbeitspläne, legt Freigabepunkte fest und übergibt an Planung und Fertigung.
Der MRPLauf erzeugt Vorschläge, kennzeichnet Ausnahmen und legt bei Bedarf auftrags/projektbezogene Reservierungen an. Einkauf löst Bestellungen aus und behält kritische Teile im Blick.
Arbeiten mit freigegebenen Arbeitsplänen und melden Zeiten, Material und Status mobil oder per Scanner zurück.
Verknüpft Prüfpläne mit Aufträgen sowie Serien/Chargennummern, steuert Sperr und Freigabestatus und dokumentiert Abweichungen nachvollziehbar.
Sehen Soll/Ist, Deckungsbeiträge, Projektbudgets und Liquiditätswirkungen in rollenbasierten Dashboards – ohne Zahlen aus verschiedenen Quellen zusammenführen zu müssen.
Ein kurzer Ablauf – vom Angebot bis an den Shopfloor
- Angebot/Vorkalkulation: Vertrieb kalkuliert Material, Zeiten und Zuschläge; Risiken (z. B. lange Wiederbeschaffungszeiten) sind sofort sichtbar.
- Auftrag → Produktionsauftrag: aus dem Kundenauftrag entstehen mit einem Klick Produktionsaufträge, Stücklisten und Arbeitspläne – Varianten inklusive.
- MRP & Disposition: der tägliche MRPLauf erzeugt Vorschläge, fasst Bedarfe zusammen und markiert kritische Ausnahmen.
- Einkauf & Reservierung: Einkauf priorisiert, bestellt und reserviert Teile projekt oder auftragsbezogen.
- Feinplanung & Ausführung: AV terminiert Arbeitsgänge nach Engpassressourcen; Fertigung/Montage arbeiten nach Plan und melden mobil zurück.
- QS & Auslieferung: QS dokumentiert Prüfschritte mit Serien/Chargen; Meilensteine wie FAT, Auslieferung und Montage bleiben im Leitstand sichtbar.
Was du im Alltag auf einen Blick siehst
- Leitstand mit priorisierter Aufgabenliste: Was hat heute Vorrang und warum?
- MRPAusnahmenliste: fehlende/verspätete Teile, Alternativen, Prioritäten.
- Kapazitätsvorschau: Auslastung je Arbeitsplatz/Maschine/Werkzeug mit „Waswärewenn“.
- Projekt und AuftragsCockpits: Termine, Kosten, Fortschritt, Abweichungen.
Produktdatenblatt Haufe X360 Produktion
Das Produktdatenblatt bündelt alle Funktionen, Module und Vorteile von Haufe X360 Produktion auf einen Blick. Lade jetzt die kompakte PDF herunter und prüfe, wie gut X360 zu deinen Prozessen passt.
Prozesse & Funktionen des Produktionsmoduls – praxisnah erklärt
Produktionsplanung und -steuerung (PPS)
Im Haufe X360 Produktionsmodul bildet die Produktionsplanung und -steuerung (PPS) den Kern – also die Funktionen, mit denen Aufträge geplant, gesteuert und rückgemeldet werden. Produktionsaufträge werden aus Angeboten, Kalkulationen oder Stücklisten angelegt, mit Status versehen und über definierte Freigabepunkte gesteuert. Jeder Schritt bleibt nachvollziehbar. Die Rückmeldung von Zeiten, Materialentnahmen und Status erfolgt direkt am Arbeitsplatz – per Scanner, Terminal oder mobiler App. Fehlteile werden früh sichtbar, nicht erst in der Montage. Plan-, Ist- und Abweichungswerte stehen an Ort und Stelle zur Verfügung, sodass Maßnahmen dort eingeleitet werden können, wo sie wirken. Für die Projektfertigung besonders wichtig: Aufträge und Arbeitspakete lassen sich klar Projekten, Meilensteinen und Budgets zuordnen. Dadurch bleibt die Steuerung nicht abstrakt, sondern fokussiert sich auf konkrete Termine und Kostenziele.
Im wöchentlichen Leitstand zeigt eine Ausnahmenliste, welche Aufträge aufgrund fehlenden Materials, überbuchter Ressourcen oder offener Prüfungen riskant sind. Disposition und Einkauf priorisieren Bestellungen, die Feinplanung verschiebt oder verdichtet Arbeitsgänge, die Montage bekommt Klarheit über Reihenfolgen. Statt Einzelabsprachen entstehen strukturierte Entscheidungen. Für alle Beteiligten ist transparent, warum eine Maßnahme gewählt wurde und welche Wirkung erwartet wird.
Materialbedarfsplanung (MRP)
MRP ermittelt Bedarfe aus Aufträgen, Stücklisten und Prognosen und erzeugt Vorschläge für Beschaffung oder Eigenfertigung. Entscheidend sind gepflegte Stammdaten und klare Dispositionsregeln. Mindest-, Sicherheits- und Max-Bestände, Losgrößen und Wiederbeschaffungszeiten werden je Artikel gepflegt. In einem regelmäßigen Takt – häufig täglich – läuft der MRP, markiert Ausnahmen und erzeugt Vorschläge. Projekt- oder auftragsbezogene Reservierungen stellen sicher, dass Material genau dort landet, wo es gebraucht wird. Dadurch sinkt der Aufwand, Material außerhalb des Prozesses zu „organisieren“, und die Bestände bleiben beherrschbar.
Ein typischer Ablauf beginnt mit den Auftrags- und Forecast-Daten, die der MRP-Lauf einliest. Das System erzeugt Vorschläge, fasst Bedarfe zusammen und meldet Ausnahmen. Disposition und Einkauf priorisieren, lösen aus und sehen den Fortschritt in der gleichen Oberfläche. Fertigung und Montage erhalten daraus automatisch ihre Aufgaben. Diese Kette sorgt dafür, dass Materialfluss und Fertigungsfluss im Gleichschritt bleiben – ohne Sonderschleifen.
Durchgängige Feinplanung, Stücklisten und Konfiguration
Feinplanung, Stücklisten und Konfiguration greifen in Haufe X360 nahtlos ineinander. Aus der Projektplanung werden Arbeitsgänge so terminiert, dass Engpassressourcen – Maschinen, Werkzeuge und Personal – realistisch verfügbar sind. Parallel sieht die Disposition, welche Materialien projektbezogen reserviert sind, und der Einkauf erkennt frühzeitig, wo Alternativen denkbar sind. Die Montage arbeitet mit freigegebenen Arbeitsplänen und meldet Zeiten sowie Status mobil zurück; die Qualitätssicherung dokumentiert Prüfschritte und Freigaben direkt am Auftrag oder an der Serie. Vertrieb und Projektleitung behalten den roten Faden: Varianten werden im Produktkonfigurator regelbasiert zusammengestellt, daraus entstehen konsistente Stücklisten, Arbeitspläne und Preise, während im Leitstand Meilensteine wie die Werksabnahme (Factory Acceptance Test, FAT), Auslieferung und Montage mit Kapazitäten und Materialflüssen abgeglichen werden.
Änderungen an Zeichnungen oder Varianten wirken ohne Umwege. Versionen und Gültigkeiten machen Revisionsstände eindeutig, optionale Arbeitsgänge bilden Varianten schlank ab, Phantomartikel strukturieren Baugruppen, ohne Lagerbestände aufzubauen. Auf dieser Grundlage triffst du belastbare Entscheidungen – ob es um die Belegung einer alternativen Maschine, eine geänderte Reihenfolge oder den Einsatz eines geprüften Ersatzartikels geht. Verzögerungen werden vermieden, bevor sie spürbar werden.
Vorkalkulation & Vertriebsintegration
Vorkalkulationen bündeln Material, Zeiten und Zuschläge. Aus einer genehmigten Kalkulation entsteht ein Produktionsauftrag oder ein neuer Artikel – mit durchgehendem Bezug zum Kundenauftrag. Gerade in der Projektfertigung bringt das Sicherheit: Deckungsbeiträge werden bereits vor Produktionsbeginn sichtbar, Abweichungen fallen während der Fertigung auf und nicht erst in der Nachkalkulation. Vertrieb, Arbeitsvorbereitung und Controlling arbeiten auf derselben Datengrundlage, was Missverständnisse reduziert und Entscheidungswege verkürzt.
Qualität, Rückverfolgbarkeit & Compliance
Qualität entsteht im Prozess. Haufe X360 unterstützt dich mit Serien- und Chargenverfolgung über alle Stufen hinweg sowie mit klaren Freigaben und Sperrstatus. Änderungen an Zeichnungen, Stücklisten oder Prüfplänen sind nachvollziehbar. Wer wann was geprüft, freigegeben oder gesperrt hat, bleibt dokumentiert. Abweichungen werden Aufträgen oder Serien zugeordnet und systematisch ausgewertet. So reduzierst du Nacharbeit, verhinderst das Weiterreichen fehlerhafter Baugruppen und gewinnst Sicherheit in Audits. In projektbezogenen Umgebungen ist dieser Nachweis entscheidend: Du kannst belegen, welche Revision montiert wurde, welche Messwerte erreicht wurden und welche Korrekturmaßnahme gegriffen hat – lückenlos und ohne Insellösungen.
Mobile Nutzung & Shopfloor-Integration
Transparenz steht und fällt mit zeitnahen, belastbaren Rückmeldungen direkt am Ort des Geschehens. Mit „mobil“ meinen wir alle Buchungen direkt am Arbeitsplatz – ohne BüroPC: über die Haufe X360 Mobile App (Smartphone/Tablet), über MDE/Handscanner mit Browser oder ScannerOberfläche sowie über feste Terminals im Kioskmodus. Diese Buchungen verbinden Shopfloor, Lager, QS und Planung ohne Papier und Doppelpflege – und speisen Leitstand, MRP und Kostenrechnung in Echtzeit.
Warum mobil?
- Schneller: Zeiten, Material und Status landen ohne Umwege im System – keine Zettel, kein Nachtragen.
- Exakter: Scans vermeiden Tippfehler; Serien-/Chargennummern sind eindeutig verknüpft.
- Durchgängig: Daten stehen sofort in Leitstand, MRP, QS und Controlling bereit.
- Ruhiger: Weniger Rückfragen, klarere Reihenfolgen, weniger Eilaktionen.
Funktionen im Alltag
- Zeitbuchungen auf Arbeitsgänge (Start/Stop, Teil- und Endrückmeldungen, Mehrmaschinenbedienung optional).
- Materialentnahmen & -rückgaben (auftrags-/projektbezogen, mit Alternativartikel-Hinweis und Bestandsprüfung in Echtzeit).
- Statusmeldungen (z. B. begonnen/unterbrochen/fertig, Sperrstatus setzen/aufheben mit Begründung).
- Serien-/Chargenscan und Prüf-Checklisten für QS-Schritte am Auftrag/Los.
- Wareneingang & Einlagerung inkl. Etikettendruck, Qualitäts-Sperre, Stichprobenprüfung.
- Kitting/Kommissionierung (Bereitstellen von Baugruppen; Fehlteile werden als Ausnahme gemeldet).
- Foto-/Dokument-Anhänge (z. B. Abweichungen, Montagehinweise, Prüfprotokolle).
Rollen & Geräte
- Montage/Fertigung: Smartphone/Handscanner oder Terminal am Arbeitsplatz für Zeiten, Material, Status.
- Lager/Logistik: MDE/Handscanner für Wareneingang, Ein-/Auslagerung, Umbuchungen, Inventur.
- Qualitätssicherung: Tablet für Prüfpläne, Messwert-Erfassung, Freigabe/Sperre.
- Teamleitung/AV: Leitstand-Ansicht, Prioritätenliste, kurzfristige Umplanung.
Anbindung von Handscannern & Terminals – so funktioniert’s
Es gibt verschiedene Arten, Haufe X360 mobil und direkt am Arbeitsplatz zu nutzen – je nach Rolle, Arbeitsplatz und vorhandener Hardware. Grundsätzlich unterscheiden wir zwischen Appbasierten, browserbasierten und Terminalbasierten Szenarien.
- Verbindungsarten:
- Web-App im Browser auf MDE/Handscanner/Terminal; Anmeldung mit Benutzer/Rolle. Der Scanner arbeitet als Tastatur (HID) oder über eine integrierte Scan-API – die Codes landen direkt in den Eingabefeldern der Buchungsmaske.
- Mobile App (Smartphone/Tablet): Scan per Gerätekamera oder gekoppeltem/BluetoothScanner; ideal für flexible Arbeitsplätze.
- Kiosk-Terminal: IndustriePC oder Tablet im Kioskmodus (gesperrter Browser). Optional mit Badge-/RFIDLogin oder Kurz-PIN.
Wirtschaftlichkeit & Nutzen des Haufe X360 Produktionsmoduls
Transparenz zahlt sich aus. Allerdings nicht in einem einzigen großen Hebel, sondern in vielen kleinen Effekten, die sich täglich addieren. Drei Wirkebenen sind besonders relevant:
Wenn Ausnahmenlisten im MRP, Kapazitätsvorschauen in der Feinplanung und mobile Rückmeldungen zusammenwirken, sinkt die Zahl ungeplanter Eilaktionen. Schichten werden ruhiger, Wartezeiten kürzer, Rückfragen seltener. In Summe verkürzt sich die Durchlaufzeit, weil weniger Unterbrechungen entstehen und Entscheidungen rechtzeitig fallen. Für Kunden bedeutet das verlässlichere Liefertermine – ein messbarer Wettbewerbsvorteil.
Dispositionsregeln und projektbezogene Reservierungen verhindern Überbestände, ohne Fehlteile zu riskieren. Der Kapitalbedarf im Umlaufvermögen sinkt. Gleichzeitig reduziert sich die Gefahr, dass Material unkontrolliert „geparkt“ wird, weil Reservierungen und Alternativen transparent sind. Das schafft Handlungsspielraum in Einkauf und Finanzplanung.
Serien- und Chargenverfolgung, klare Freigaben und dokumentierte Prüfereignisse führen dazu, dass Fehler früher entdeckt und gezielt abgestellt werden. Nacharbeit geht zurück, Reklamationen werden schneller und fundierter bearbeitet. Die gewonnene Transparenz stärkt auch die Zusammenarbeit mit Lieferanten, weil Ursachen nachvollziehbar und Maßnahmen überprüfbar sind.
Ein einfacher Wirtschaftlichkeitsrahmen
Um den Nutzen greifbar zu machen, hilft ein pragmatisches Raster. Es setzt auf wenige, robuste Größen und vermeidet komplizierte Modelle:
- Zeitersparnis in der Planung: weniger manuelle Abstimmung, weniger Paralleldateien. Schon zehn Minuten pro Planer und Schicht addieren sich über ein Jahr deutlich.
- Reduzierte Eilkosten: weniger Overnight-Zuschläge, weniger Expressfahrten, weil Materialengpässe früher sichtbar werden.
- Weniger Nacharbeit: geringere Ausschuss- und Nacharbeitsquoten durch klare Prüfpunkte und schnelle Rückmeldungen.
- Bestandseffekte: niedrigere WIP- und Lagerbestände durch saubere Dispo-Parameter und projektbezogene Reservierungen.
- Verbesserte Termintreue: weniger Vertragsstrafen, mehr Folgeaufträge durch verlässliche Liefertermine.
Diese Größen lassen sich betriebsspezifisch hinterlegen und ergeben zusammen eine konservative Nutzenbetrachtung. Wichtig ist, mit realistischen Annahmen zu arbeiten und nicht alles gleichzeitig zu verändern. Zwei bis drei gezielte Maßnahmen liefern in der Regel bereits spürbare Effekte.
Use Case – von der Anfrage zur Auslieferung
Ein mittelständischer Komponentenfertiger mit projektbezogener Montage verarbeitet jährlich mehrere hundert Kundenaufträge mit hoher Variantenvielfalt. Ausgangslage: Auftragsdaten werden im Vertrieb gepflegt, die Vorkalkulation liegt in einer separaten Datei, die Disposition arbeitet mit Excel-Listen und E-Mail-Freigaben, die Montage meldet auf Papier. Materialengpässe werden oft erst am Arbeitsplatz sichtbar, wodurch Termine ins Rutschen kommen und Eilbestellungen zunehmen.
Im nächsten Schritt schauen wir, wie Haufe X360 diesen Ablauf spürbar verbessert – transparent, durchgängig und mit klaren Prioritäten. Die folgenden Schritte führen vom Angebot bis zur Auslieferung.
Der Vertrieb legt die Anfrage in Haufe X360 an, die Vorkalkulation nutzt hinterlegte Artikel, Arbeitspläne und Zuschlagsätze. Varianten werden über den Konfigurator abgebildet. Risiken – etwa lange Wiederbeschaffungszeiten – werden schon hier sichtbar, sodass der Verbindlichkeitstermin im Angebot realistisch ist. Nach Zuschlag wird aus der Kalkulation der Produktionsauftrag erzeugt.
Arbeitsvorbereitung und Planung terminieren die Arbeitsgänge mit Blick auf Engpässe. Der MRP-Lauf erkennt projektbezogene Bedarfe, erzeugt Vorschläge und kennzeichnet Ausnahmen. Disposition und Einkauf priorisieren und lösen aus. Reservierungen stellen sicher, dass kritische Teile dem Projekt zugeordnet bleiben.
Die Montage arbeitet mit freigegebenen Arbeitsplänen. Zeiten, Material und Status werden mobil zurückgemeldet. Bei einer Abweichung – etwa längere Laufzeit eines Arbeitsschritts – sieht die Planung das sofort und kann die Reihenfolge anpassen. Qualität dokumentiert Prüfschritte und verknüpft Serien- oder Chargennummern. Tritt eine Abweichung auf, ist nachvollziehbar, welche Revision verbaut wurde und welche Korrekturmaßnahme gilt.
Der Leitstand bündelt Meilensteine. Für die Werksabnahme (Factory Acceptance Test, FAT) stehen alle relevanten Dokumente und Daten bereit. Kurz vor Auslieferung sind offene Punkte sichtbar – keine überraschenden Restarbeiten. Die Finanzbuchhaltung übernimmt automatisch die relevanten Werte, der Projektabschluss zeigt Soll/Ist transparent.
Ergebnis
Der Betrieb gewinnt Ruhe in der Fertigung. Eilbestellungen werden seltener, die Termintreue steigt. Planung und Disposition treffen Entscheidungen früher und nachvollziehbar. Das Management sieht Deckungsbeiträge und Liquiditätswirkungen pro Projekt und kann priorisieren. Die Transparenz, die im Prozess entsteht, bleibt – sie hängt nicht an einzelnen Personen.
FAQ - Häufige Fragen zum Core Modul
Durchgängige Projektbezüge in Aufträgen, Reservierungen und Auswertungen sorgen dafür, dass Termine und Budgets pro Projekt sichtbar bleiben.
Ja, über die mobile App sowie Scanner-Arbeitsplätze für Zeit-, Material- und Statusbuchungen.
Mit einem sauberen Kern: Top-Artikel und kritische Baugruppen zuerst, Dispo-Parameter für A-Teile, klare Freigabepunkte – der Rest folgt in Wellen.
Ja, inklusive Prüf- und Freigabemechanismen.
Rollenbasierte Dashboards, Plan-/Ist-Vergleiche, Auslastungsansichten und Ausnahmenlisten.
Über Standardschnittstellen – abhängig vom Bedarf, zum Beispiel DMS, BDE/MES oder CAD/PDM.
S+S SoftwarePartner – dein Ansprechpartner für Haufe X360
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