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23.06.2022

Digitalisierung im Unternehmen: klar - aber wie?!

In welchen Bereichen können digitale Prozesse Vorteile für das Unternehmen bringen?
Die Digitalisierung bietet Optimierungsmöglichkeiten in allen Abschnitten der Wertschöpfungskette. Im Kern liefert sie zwei große Vorteile: Kosteneinsparungen und Effizienzsteigerung. Wir zeigen dir, in welchen Bereichen dein Unternehmen von der Digitalisierung profitiert und mit welchen Maßnahmen du dies bewerkstelligen kannst.

  1. Digitales Marketing
  2. Schlankere Arbeitsprozesse
  3. Digitale Vernetzung der Produktion
  4. Recruiting
  5. Wissensmanagement
  6. Digitalisierung – aber wie anfangen?
  7. Fazit: Die Zukunft ist digital

 

1. Digitales Marketing

Die Lockdown-Maßnahmen in den vergangenen zwei Jahren haben alle Bereiche des Lebens nachhaltig verändert. Vor allem hat die Gesellschaft sich stärker digital vernetzt. Für Unternehmen birgt diese Veränderung große Chancen. Über das Web können potenzielle Kunden schneller, leichter und zielgruppeneffizienter erreicht werden.

Um diese Chancen so gut wie möglich zu nutzen, müssen Unternehmen die richtigen Maßnahmen ergreifen. Eine eigene Webseite reicht nicht aus, um die Verkaufszahlen deines Unternehmens zu steigern. Der Begriff digitales Marketing umfasst eine Reihe großer wie kleiner Instrumente, mit denen du deine Umsätze steigern kannst. Diese Aktivitäten bauen aufeinander auf und ergänzen einander.

Möglichkeiten des digitalen Marketings

Suchmaschinenoptimierung

Dieser Begriff umfasst alle Maßnahmen, um für die eigene Webseite die bestmöglichen unbezahlten Ergebnisse zu erreichen. Um dies umzusetzen, kannst du z.B. dafür sorgen, dass auf deiner Webseite die Suchbegriffe vorkommen (aber nicht zu oft!), die Nutzer bei der Suche nach deinen Produkten eingeben. Wichtig ist außerdem, dass deine Webseite eine gute Lesbarkeit aufweist, schnell lädt und dergleichen mehr. Kurz: Deine Seite soll für den surfenden Besucher relevant, informativ und nutzerfreundlich sein. Das Ziel hierbei ist, in den SERPs (Search Engine Result Pages, Suchergebnisseiten) organisch (d.h. unbezahlt) so hoch wie möglich angezeigt zu werden, weil Nutzer in der Regel die obersten Links anklicken.

Social-Media

Handy mit Social Media Icons

Hiermit sind alle Maßnahmen der digitalen Medien und Netzwerke gemeint: Facebook, Instagram, Twitter, YouTube und dergleichen mehr. Indem du Unternehmensprofile auf den sozialen Netzwerken erstellst, kannst du mit regelmäßigen Posts (z.B. Links oder Medien) präzise deine Zielgruppen ansprechen, informieren und deren Interesse für dein Unternehmen wecken.
Übrigens: Eine hohe Nutzeraktivität auf sozialen Medien wirkt sich auch auf dein organisches Ranking aus. Je mehr Follower und Interaktionen dein Unternehmen z.B. auf Facebook hat, desto hochwertiger wird deine Webseite von Suchmaschinen wie Google eingeschätzt.

Pay-per-Click-Werbung (PPC)

Im PPC zahlst du im Auktionsverfahren dafür, dass deine Online-Einträge für bestimmte Suchbegriffe (Keywords) höher ranken. Kosten entstehen dann, wenn ein Besucher auf eine deiner Anzeigen klickt. Wenn Nutzer häufig deinen Link anklicken und lange auf deiner Webseite verweilen, folgert die Suchmaschine, dass deine Seite gut ist. Dann wird deine Anzeige als hochwertig eingeschätzt und an besserer Position  bzw. für geringere Kosten ausgeliefert.
PPC kann eine sehr effiziente Marketingmethode sein. Ist der beworbene Begriff jedoch zu beliebt und entsprechend hart umkämpft, kann jeder Klick auf deine Anzeige teuer werden. Ein hohes organisches Ranking durch das oben beschriebene SEO ist für Pay-per-Click-Werbung vorteilhaft: Es senkt die Kosten und erhöht die Chance, höher in den Suchmaschinen-Ergebnissen angezeigt zu werden.

Online-PR

Ein weiteres Mittel, um digital Kunden auf dein Unternehmen aufmerksam zu machen sind Pressemitteilungen oder Artikel. Diese kannst du in Foren oder auf Informationswebseiten veröffentlichen. Damit stellst du deine Kompetenz zur Schau und kannst dich als Experte auf deinem Gebiet etablieren.
Vergiss nicht, bei digitalen Publikationen immer auch deine Webseite zu verlinken. Diese sogenannten Backlinks (Links von fremden Webseiten zu deiner) erhöhen dein organisches Ranking für die Suchmaschinen.

E-Mail-Marketing

Eine der profitabelsten digitalen Maßnahmen zur Kundengewinnung ist das Marketing per E-Mail. Dein Ziel sollte es sein, eine große und hochwertige E-Mail-Liste aufzubauen und diese Kunden mit regelmäßigen E-Mails bzw. E-Newslettern auf dein Unternehmen und besondere Angebote aufmerksam zu machen. E-Mail-Marketing-Anbieter wie Mailchimp oder CleverReach bieten flexible Plattformen, mit denen du deine E-Mails und Newsletter nach deinen Vorlieben gestalten und die Nutzerreaktionen analysieren kannst. Andere Anbieter, wie zum Beispiel HubSpot, verbinden die Newsletter-Funktion direkt mit einem leistungsstarken CRM, sodass dein kompletter Kundenkontakt kanalisiert nur über einen Kanal organisiert werden kann.

Content Marketing

Ein oft unterschätztes Instrument des digitalen Marketings ist das Content Marketing. Hier geht es nicht darum, direkt Werbung für dein Unternehmen zu machen. Content Marketing verfolgt die Absicht, über das regelmäßige Veröffentlichen informativer Inhalte zu nutzerrelevanten Themen die eigene Glaubwürdigkeit und Kompetenz zur Schau zu stellen. Die Inhalte kannst du beispielsweise in einem Blog oder auf YouTube präsentieren. Auf diese Weise etablierst du dich als Autorität auf deinem Gebiet und schaffst Vertrauen durch die Vermittlung nützlicher Informationen für deine potenziellen Kunden.

E-Commerce

Mit einem Onlineshop kannst du im Netz deine Produkte direkt an deine Kunden verkaufen. Es funktioniert wie ein digitales Schaufenster, in dem du dein Sortiment vorzeigen und anbieten kannst. Onlineshops haben eine technisch unbegrenzte Reichweite und ermöglichen dir durch gezielte Suchmaschinenoptimierung, dass deine Produkte für potenzielle Käufer besser zu finden sind.

Bei allen Fragen rund um deinen Auftritt im Web steht dir unsere hausinterne Werbeagentur gerne zur Verfügung.

2. Schlankere Prozesse

Neben den schier unermesslichen Möglichkeiten zur Kundengewinnung hat die Implementierung digitaler Prozesse auch unternehmensintern große Vorteile für dich. Sogenannte ERP-Systeme (Enterprise-Resource-Planning-Systeme) wie beispielsweise Haufe X360 wurden entwickelt, um interne Abläufe besser planen und koordinieren zu können. Mithilfe eines ERP-Systems kannst du verschiedene Prozesse kostensparend und effizient unterstützen. Es bildet die Basis für dein Rechnungswesen, hilft dir dabei, Vorgänge beim Controlling und in der Personalwirtschaft zu vereinfachen und bildet die Brücke zu deinem Onlineshop oder deinen Lieferanten. Dies entlastet deine Mitarbeiter und macht sie zufriedener.

Cloud-Technologien für individuelle Bedürfnisse

Nicht zu unterschätzen ist der Nutzen von Cloud-Technologien, um digitale Prozesse besser zu bewältigen. Heute arbeiten selbst kleine Unternehmen mit vielen verschiedenen Softwarelösungen für Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Buchhaltung, Content Management, Warenwirtschaft und dergleichen mehr. All diese Programme müssen installiert, regelmäßig gewartet und aktualisiert werden. Die dazugehörigen Daten müssen gepflegt und gesichert werden. Dies erfordert ein hohes technisches Knowhow und einen Arbeitsaufwand, der durch den klassischen „Computerfreak“ im Unternehmen nicht mehr geleistet werden kann.

Das sogenannte Cloud-Sourcing ist die kostensparende Auslagerung der eigenen IT-Infrastruktur. Der Cloud Service Partner übernimmt alle erforderlichen Arbeiten und du zahlst nur für die IT-Leistungen, die du wirklich benutzt. Cloud-Lösungen bieten außerdem eine höhere IT-Security, Backups und eine hohe Skalierbarkeit. Die richtige Cloud-Strategie für die Bedürfnisse deines Unternehmens findest du am besten in enger Absprache mit deinem IT-Dienstleister.

3. Digitale Vernetzung der Produktion

In den vergangenen Jahren haben digitale Technologien nach und nach auch den Weg in die Produktion gefunden. Die Produktion hat davon deutlich profitiert. Durch die zunehmende Vernetzung sind Anlagen in der Lage, schneller und effizienter zu produzieren. Aber auch die Wartung von Material und Beständen im Lager wird deutlich erleichtert. Um zu große Risiken zu vermeiden, sollte die Umsetzung digitaler Technologien in die Produktion Schritt für Schritt stattfinden. So können die Verfahren an die aktuelle Lage angepasst werden und die Kosten bleiben überschaubar. Wichtig ist es, hierbei ein geeignetes Projektteam zusammenzustellen. Der Weg zur Industrie 4.0 erfordert die Zusammenarbeit zwischen Ingenieurwesen und IT. Deshalb sollte das Team aus Mitarbeitern der Teilbereiche Entwicklung, Produktion und IT bestehen. Bring dieses interdisziplinär aufgestellte Team auf denselben Wissensstand. Auf diese Weise können sie gemeinsam an der Digitalisierung der Produktion mitwirken und die besten Lösungen für dein Unternehmen entwickeln.

4. Recruiting

Auch dein Recruiting kannst du durch digitale Prozesse verbessern. Der erste Schritt hierfür ist die Erstellung eines Karrierebereichs für Jobsuchende auf deiner Webseite. So kannst du über SEO, Social Media oder Content Marketing Interessenten auf deine Seite lotsen, wo sie sich sozusagen „digital vor Ort“ über interessante Stellen informieren können.
Nicht zu verzichten ist auf Online-Stellenportale wie Stepstone oder Monster, beziehungsweise auf Online-Karrierenetzwerke wie LinkedIn oder Xing. Diese Plattformen bieten Vorlagen und Formate, mit denen du schnell freie Stellen ausschreiben kannst. Anhand der aussagekräftigen Nutzerprofile kannst du bessere Vorentscheidungen treffen, wodurch du Arbeitsschritte und vor allem Zeit sparst.

5. Wissensmanagement

Digitalisierungsprozess

Mit der Digitalisierung gehen auch Neuerungen im den Bereichen Lernen und Wissensmanagement einher. Elektronisch gestütztes Lernen bietet die Möglichkeit, Mitarbeiter in Online-Kursen sowie mit digitalen Medien (E-Learning) weiterzubilden. Dabei gibt es eine große Bandbreite an Möglichkeiten, wie zum Beispiel Seminare per Videokonferenz, Lehrvideos, Blogartikel, Podcasts und elektronische Lernspiele. Wenn du deine Mitarbeiter regelmäßig weiterbilden möchtest, ohne deshalb gleich einen ganzen Arbeitstag inklusive Anreisekosten aufzuwenden, kannst du mit E-Learning deutlich Kosten einsparen.

Aber auch in den täglichen Abläufen machen digitale Prozesse sich bezahlt. Durch die erhöhte Vernetzung der Prozesse können deine Mitarbeiter vor allem in Teamprojekten in Echtzeit Wissen austauschen. Online-Meetings und Konferenzen über Web ersparen unnötige Wege. Dokumente können im Web von mehreren Usern zugleich verwaltet und bearbeitet werden und Termine digital besser koordiniert werden. Dadurch werden Informationen schneller bereitgestellt und das ganze Team arbeitet effizienter.

6. Digitalisierung – aber wie anfangen?

Wie findest du heraus, an welcher Stelle es Sinn macht, mit der Digitalisierung deines Unternehmens zu beginnen? Als Erstes solltest du über den Einfluss der verschiedenen digitalen Technologien am Markt im Bilde sein. Dies kannst du mit dem aktuellen Stand deines eigenen Unternehmens abgleichen. Hieraus kannst du eine Roadmap für die digitale Transformation erstellen. Für zukünftige Schritte lohnt es sich, ein Team zusammen zu stellen, in dem Geschäftsführung und IT zusammenarbeiten. Wenn es dir schwerfällt, die Bedarfe und Ansatzpunkte zur Digitalisierung in deinem Betrieb zu erkennen, können wir dir auch gerne dabei helfen. Am Ende des Beitrags kannst dafür einen ersten Gesprächstermin vereinbaren.

Fazit: Die Zukunft ist digital

Wie die industrielle Revolution im 18. und 19. Jahrhundert ist die Digitalisierung eine gesellschaftliche Entwicklung, die nicht aufzuhalten ist. Die Neuerungen in der Arbeitswelt, die die Digitalisierung uns bringt, haben umwälzende Einflüsse auf die gesellschaftlichen, aber auch auf die wirtschaftlichen Verhältnisse.

Die Implementierung digitaler Prozesse erlaubt es deinem Unternehmen, deine Produkte und Dienstleistungen einem größeren Publikum zugänglich zu machen und mehr Kaufinteressenten anzusprechen. Aber auch Wertschöpfungs- und Produktionsprozesse können schlanker und kostensparender gestaltet werden. Dass die Vorteile der Digitalisierung bis ins Recruiting und dein firmeninternes Wissensmanagement reichen, zeigt, dass es kaum einen Bereich gibt, in dem dein Unternehmen nicht davon profitieren wird.

Um wettbewerbsfähig zu bleiben, solltest du den digitalen Wandel auch in deinem Unternehmen rechtzeitig umsetzen. Wer stehen bleibt, geht schließlich rückwärts.

 

Du möchtest mit uns gemeinsam den Weg hin zu digitaleren Prozessen einschlagen? In einem ersten Gespräch lernen wir uns kennen und definieren die Anforderungen deines Unternehmens. Suche dir in den folgenden Kalendern einfach einen passenden Termin aus: