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10.09.2021

Digitalisierung und Nachhaltigkeit: Konflikt oder Synergie?

Sowohl Digitalisierung als auch Nachhaltigkeit sind heutzutage in aller Munde. Das „papierlose Büro“ ist eins der prominentesten Beispiele dafür. Allerdings hört der Trend damit noch lange nicht auf: Inzwischen gibt es zahlreiche Modelle, welche die zwei Konzepte vereinen und mittelständischen Unternehmen einen echten Mehrwert bieten. Gleichzeitig stehen manche Aspekte der beiden Ideen jedoch im Konflikt: Entlang globaler Lieferketten ist es schwierig, die Nachhaltigkeit aller Schritte zu überwachen. Hinzu kommt, dass weniger digitalaffinen Betrieben die Vorteile oft nicht klar ersichtlich sind.

Nachhaltigkeit und Digitalisierung: Wie passt das zusammen?

Wie nachhaltig ist Digitalisierung?

Für viele mittelständische Unternehmen ist bei der Digitalisierung schlichtweg das „wie“ das größte Problem. Zwar sind Computer vorhanden und werden für Verwaltungs- und Steuerungsprozesse genutzt, darüber hinaus ist jedoch oft schleierhaft, was technisch möglich ist. So stellte eine Studie der Handwerkskammer für München und Oberbayern fest, dass mehr als drei Viertel aller Handwerksbetriebe Auftragsdetails nach wie vor in Druckform mit Mitarbeitern teilen. Währenddessen gab nur ein Viertel der Befragten an, zu diesem Zweck ein mobiles Endgerät zu nutzen. Auch Dokumentation und Kommunikation erfolgen nach wie vor bei den meisten Betrieben auf traditionellem Wege. Ferner erinnert nur ein Drittel der befragten Firmen den Kunden an anstehende Termine.

Vergebliche Anfahrten und Papierverschwendung sind die Folgen dieser Arbeitsweise. Dabei sind die Lösungen bekannt: Schon die Kommunikation mit dem Kunden per Online-Messenger kann Abhilfe schaffen, damit der Handwerker nicht vor verschlossener Tür steht. Selbiges gilt für die Projektdokumentation. Diese lässt sich anhand von Apps einfach und sicher abwickeln, die Auftragsdetails direkt vom Büro auf ein Smartphone oder Tablet senden. Auf diese Weise können die Mitarbeiter ohne Verzögerung darauf eingehen. Zudem bieten viele solcher Anwendungen Schnittstellen zur Kommunikation mit Kalender-Apps und ERP-Systemen. So ist es kaum noch nötig, Aufträge mehrfach zu erfassen.

Mit diesen simplen Ansätzen können bereits Erfolge erzielt werden. Doch sie sind erst die Spitze des Eisbergs. Weitere Beispiele für erfolgreiche Projekte, die Digitalisierung mit Nachhaltigkeit verbinden, stellt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) in seinem Themenheft Nachhaltigkeit vor. Diese reichen von der Zahntechnik bis zum Tourismus und zeigen innovative Ansätze für die Nutzung digitaler Technik auf.

Digitalisierung als Verkaufsargument

Zudem sind nachhaltige Angebote auch beim Verbraucher gefragt. So fand das BMWi in einer Studie heraus, dass 78 % der Verbraucher die Verantwortung für den Umweltschutz vorrangig beim Hersteller sehen. Dies macht sich auch am Absatz bemerkbar: Im Zeitraum von 2015 bis 2018 stieg der Marktanteil nachhaltig hergestellter Artikel mit staatlichem Gütesiegel um 5 %. Dennoch legen nur 56 % der deutschen Unternehmen hohen Wert darauf, umweltfreundlich zu arbeiten.

Es besteht also durchaus eine Marktlücke an nachhaltigen Angeboten. Um von dieser zu profitieren ist jedoch ein Gütesiegel nötig. Dieses weist aus, dass der Hersteller unabhängig geprüft wurde und strenge Kriterien erfüllt. Eine Kostenfalle? Nicht zwingend, denn viele der Maßnahmen, die Arbeitsprozesse effizienter gestalten, wirken sich auch positiv auf die Nachhaltigkeit aus. So kann es sein, dass Ihr Unternehmen den Voraussetzungen für eine Zertifizierung bereits entspricht, aber noch nie geprüft wurde. In dem Fall sollte erwägt werden, ob und welche Gütesiegel für Ihr Unternehmen sinnvoll wären, und darauf hingearbeitet werden. Unterstützung hierzu finden Sie bei den Mittelstand 4.0-Kompetenzzentren des BMWi. Umgekehrt lohnt es sich natürlich auch, ohne unmittelbare Aussicht auf eine Zertifizierung in die Digitalisierung zu investieren. Schließlich bringen Maßnahmen zur Energieersparnis und der Vermeidung von Papierabfällen per se schon einen Mehrwert in Form von Kostenersparnis mit sich.

Digitalisierung verantwortungsvoll gestalten

Uneingeschränkt skalierbar ist der aktuelle Ansatz zur Digitalisierung jedoch nicht: Jan Seitz vom Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Cottbus geht zum Beispiel davon aus, dass bis 2025 die Produktion und Nutzung elektronischer Systeme für etwa 8 % der Treibhausgase verantwortlich sein wird. Das entspricht dem Anteil, der heute von KFZ ausgestoßen wird. Aus diesem Grund sieht er die Unternehmen in der Pflicht, Ausgleich zu schaffen. Um diese Belastung auszugleichen, ist konsequentes Nachhaltigkeitsmanagement unabdingbar. So sollte darauf geachtet werden, dass Geräte nicht nur in den Standby-Modus versetzt, sondern ausgeschaltet werden. Ein weiteres Beispiel, das sich einfach realisieren lässt, ist die Zusammenfassung von Einzellieferungen. Dies erspart mehrfache Anfahrten und senkt damit den CO2-Ausstoß. Darüber hinaus sollten mittelfristig Maßnahmen wie die Anschaffung von Solaranlagen erwägt werden. Auf diese Weise ist es möglich, eine positive Energiebilanz zu erzielen.

Der erste Schritt zur nachhaltigen Ausrichtung Ihres Unternehmens ist die Realisierung des papierlosen Büros. Wichtiger Bestandteil davon: das elektronische Dokumentenmanagement. Zu diesem Zweck bietet es sich an, ein ECM-System wie das von d.velop zu nutzen. Dieses dient als zentraler Knotenpunkt für die Verwaltung von Dokumenten und erleichtert die digitale Buchhaltung: Alle Rechnungen und Verträge laufen direkt an einer Stelle zusammen. Im System können diese organisiert und bearbeitet werden. Auf diese Weise ist es nicht länger nötig, jedes Dokument auszudrucken und abzuheften. Durch die Speicherung in der Cloud ist es Ihren Mitarbeitern zudem möglich, von überall auf die Daten zuzugreifen. Dies ermöglicht die Realisierung von Home-Office-Lösungen. Somit steigt nicht nur die Effizienz, es werden auch Fahrtzeiten verringert und dadurch die Umwelt entlastet.

Digitale Displaytechnologie

Auch Beschilderungen sind ein Verursacher von Papierabfällen, der jedoch oft vernachlässigt wird. Restaurantmenüs, Wegweiser und Programmpläne: All diese Dinge werden nur kurze Zeit benötigt, aber häufig nach wie vor ausgedruckt. So häuft sich der Papiermüll. Um dieser Flut Herr zu werden, empfiehlt sich der Umstieg auf digitale Beschilderung – Electronic Shelf Label (ESL) nennt sich die Technologie dazu. Ein Anbieter eines solchen ESL-Systems ist matizze. Die Verwaltung der elektronischen Displays ist cloudbasiert und ermöglicht dadurch Änderungen aller verknüpften Schilder von einem zentralen System aus. So werden Mitarbeiter von der leidigen Aufgabe befreit, Schilder von Hand auszuwechseln und Fehlerquellen werden eliminiert. Durch eine Vielzahl an Vorlagen ist zudem eine einfache individuelle Gestaltung von Schildern möglich, sodass ein echter Mehrwert gegenüber Papierschildern geboten wird.

 

Themenheft zur Nachhaltigkeit herunterladen

Digitale Technologien eröffnen neue Handlungsspielräume und bringen damit eine neue Dynamik in die Bemühungen, unsere Welt nachhaltiger zu gestalten. In diesem Themenheft, welches Sie sich hier zum Download anfordern können, erfahren Sie mehr darüber, wie Digitalisierungsprozesse in Unternehmen zu mehr Nachhaltigkeit führen.

 

Wie nachhaltig ist Digitalisierung?
Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi)

Fazit

Wenngleich zuerst ein Konflikt zu erahnen ist, lässt sich Digitalisierung sehr wohl nachhaltig gestalten. Schlüssel dazu ist die konsequente Durchsetzung einer darauf konzipierten Strategie. ECM-Systeme wie d.velop und ESL-Systeme wie matizze helfen dabei, den Büroalltag papierlos zu gestalten. Ergänzt werden diese durch individuell auf Ihr Unternehmen abgestimmte Lösungen. Diese spüren beispielsweise Stromfresser im Betrieb auf oder helfen beim Management von Ressourcen. Schlussendlich ist das Ziel, klimaneutral zu arbeiten durch digitale Lösungen einfacher erreichbar als je zuvor.

Bei Fragen zum digitalen Dokumentenmanagement oder zur digitalen Beschilderung buchen Sie sich gerne direkt einen Termin. In einem persönlichen Gespräch werden wir herausfinden, ob und wie die Unternehmenslösungen Ihren Anforderungen entsprechen.

 

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